Klinik

Kind1 ist seit 2 Woxhen in einer psychiatrischen Klinik und wird dort u.a. auf Asperger durchgeprüft.

Der Umzug in unser eigenes kleines Häuschen befindet sich in der finalen Phase.

Advertisements

Kind1 ist natürlich nicht gegangen. 

Soviel mal zu dem Thema „Klinik“. Haben nächste Woche eine Möglichkeit, dass Kind1 von morgens bis nachmittags dort verbleiben kann. Hoffentlich klappt’s. 

Ansonsten….: Umzug läuft. Die neue Whg. ist toll. Garten, nette Nachbarn, Familie in der Nähe. Wir sind mal wieder auf Wartelisten zur Asperger-Diagnostik. 

Nur Kind1 sträubt sich noch etwas; immerhin hat es die neuen Räumlichkeiten betreten. Bis ich die Spinnen in der Küche vorstellte, Lieselotte und Maria. Gestern brachte ich also eine Insektenschutztür an und werde den Spinnen ein neues Zuhause geben müssen, was mir sehr leid tut. Im Schuppen werden die beiden sich durchsetzen müssen. 

Klinik

Heute ist es soweit: Kind1 wird stationär aufgenommen. 

Nebenbei passiert(e) derweil dies: Wir stecken im Umzug, wobei ich bislang fast alles alleine mache. Anstrengend ohne Ende, aber auch schön. 

Mein Wagen ist kaputt und muss nächste Woche zum TÜV. Hoffentlich wird’s nicht gaaaanz so teuer….

Aber erstmal den Tag heute schaffen. Bin aufgeregter als Kind1, glaube ich. 

Alles andere….

hängt und wird die Tage erzählt. Bislang sind beide Kinder Zuhause und nicht beschulbar. Irgendwas läuft da schief. Besonders im deutschen Schulsystem.

Dass ich meinen Job verloren habe, erwähnte ich schon? – Alleinerziehende Mama zweier nicht einfacher und nicht beschulbarer Kinder passt irgendwie nicht zum Arbeitsalltag. Schade. Denn Arbeit ist bislang mein seelischer Ausgleich für fast alles gewesen. 

Alles doof

Heute um 9 Uhr wäre der lang ersehnte Termin zur Asperger-Diagnose. Hätte gedacht, Kind1 sei die Wichtigkeit dieses Termins bewusst und würde diesmal ohne Schwierigkeiten mitkommen. Pustekuchen. 😢

Er wollte partout nicht, dass Kind2 mit kommt. Muss aber sein, da niemand aufpassen kann und ich es nicht so lange alleine lassen kann und möchte.
Großes Theater. Ich hab Wutausbrüche bekommen, hab heulend gegen die Wände geschlagen…. Das ist mir zu viel grade.

Was soll ich bitte machen? 😔 Hab mich jetzt verzogen in die Leere Whg. von meiner Mama und heule. Bin ratlos.

Wohnung leer machen und andere Unzulänglichkeiten.

Mama ist fast ein Jahr tot. Jetzt wurde ihre Wohnung versteigert und natürlich ist sie noch nicht leer. Der Keller auch nicht. Die Garage auch nicht.
Ich wohne zwar auch in dem Mehrfamilienhaus, unten und zur Miete, hätte also natürlich in dieser langen Zeit alles entsorgen können. – Hab ich aber nicht. Nach ihrem Tod haben mein Bruder und ich gleich gewirbelt und echt viel gemacht. Meine Schwester hält sich dagegen gerne raus. Obwohl sie nur ein Kind hat und nicht arbeitet und nur umme Ecke wohnt, hat sie nie Zeit („Ich HABE Stress!“) und reagiert mit Unverständnis, wenn man sie darauf anspricht. Egal. 😉
Wenn ich „normal“ wäre, wäre schon alles leer. So muss jetzt alles schnell gehen…. Und ich konnte eigentlich auch nicht auf die Frage des neuen Besitzers antworten, wieso da noch Sachen und Müll sind.

Obwohl ich mir das nicht annehmen sollte, bin ich mir doch mal wieder meiner Unzulänglichkeit bewusst, dass ich halt NICHT so reagiere, wie man es gemeinhin erwartet.

Arbeitslosenantrag holen innerhalb drei Tagen nach Kündigung? Diesen fristgerecht und vollständig abgeben?
Letztes Mal habe ich auf das Geld verzichtet, was ich eigentlich dringend gebraucht hätte. :-/ – Diesmal habe ich mir Hilfe bei meiner Familienhilfe geholt, damit das alles läuft.

Da scheint das ADS wieder rauszukommen.

So, schön, dass ich darüber schreiben kann, tut nämlich gut! 😉

Termine. Volles Programm heute.

Gleich zum Arbeitsamt. Dann so flott wie es geht Mamas Wohnung aufräumen. – Die Wohnung wurde verkauft und der neue Besitzer möchte die Schlüssel haben. Dabei stehen da noch Sachen drinne. Also blaue Säcke füllen. Um 12 dann das HPG. Vorher noch Überweisungen beim Kinderarzt holen. 14 Uhr Therapie Kind1. Nachmittags zum Hausarzt, ohne Termin.
Dabei bin ich müde ohne Ende. Hab seit Tagen nicht mehr als 3 Stunden schlafen können.

Aber ja: Tschakka!

Alles von neu.

Wache langsam aus der Depriphase auf, in die ich mich seit meiner Kündigung versteckt habe. Muss dringend zum Arb.amt; muss mich aufraffen.
Morgen steht ein Gespräch mit Kind2 an: Jugendamt, Schule, Tagesgruppe und Fam.hilfe. Es geht um die Frage, ob Kind2 wieder zur Schule darf.

Die Tage steht auch der erste Termin mit Kind1 an, um endlich Asperger abzuklären. Das kostet mich alles so viel Kraft….

Dazu kommt mein ADS, kriege momentan kaum was auf die Reihe.