Der erste Arb.tag nach dem Kranksein

War…. erlebnisreich.
Heute haben wir eigentlich einen Termin mit Kind1 (Asperger in Schwebe) zum Kennenlernen einer stat. Einrichtung, in die es vor paar Wochen noch überraschend wollte. Doof nur, dass Kind2 seit heute Nacht am brechen ist und Kind1 gestern Abend angekündigt hat, dort doch nicht mehr hinzuwollen.
Und wenn es nicht WILL, wird es bekanntlich recht schwierig.

2014

Ist zuende. War ein scheiss Jahr. Mama plötzlich und jung gestorben, wir ohne ihre stets helfenden Hände.

Egal. Ich bin seit fast einer Woche ans Bett gefesselt mit Fieber und Magen-Darm. Also kurz fassen.

Habe jetzt beide Kinder Zuhause. Kind1 inoffiziell befreit bis zum Sommer. Kind2 offiziell nicht beschulbar.

Bin mit meiner Arbeitszeit runter gegangen. Weil ich irgendwie Kraft sparen muss. Puh.

Puh!!!!

Die Arbeit war heute heftig. 1,5h Überstunden – macht nichts. Aber der Demenzbereich, der wackelte. Eine neue türkische Bew. wirbelt alles durcheinander. Sie versteht und spricht kein Wort Deutsch, was die Sache an sich extrem erschwert!
Versuche ihr mal bei Dienstbeginn zu erklären, dass sie inkontinent ist und sie dringend gewaschen und umgezogen werden muss! Das war ein Akt für sich.

Genervt

Eigentlich innerlich aggro. Das Leben läuft nicht so, wie es laufen könnte. Kind1 ging wieder nicht zur Schule. – Jetzt stehen noch mehr Termine an. Neue Person vom Jugendamt, speziell für Schulverweigerer. Und eine zweite Familienhilfe, die sich um das Kind1 kümmert.
Es gibt auch Positives! 👍 Kind2 wird ab Dezember in einer Tagesgruppe aufgenommen. MO-FR nach der Schule bis frühabends. Allerdings: 6 Wochen Probezeit. Und ich denke, dass sie in der kurzen Zeit die ganze Gruppe aufmischen wird.
Nächste Wochen steht die neue medikamentöse Unterstützung mit Elvanse an. Bin gespannt.

St. Martin

Nachdem ich mich gestern erst abgemeldet hatte, bin ich dann doch mit zum Umzug.
Alles war gut. Ich liebe Brezel. 😀

Der Rückweg war eine Herausforderung. Kind2 schrie die ganze Zeit, schmiss Laterne weg. Die Leute, die uns entgegen kamen, lächelten sachte zurück, scheinbar wissend, wie Kinder manchmal sein können. Wenn die wüssten, dachte ich mir dabei.

Kind1 und 2 merken, wie angespannt ich momentan bin und haben sich vorher zusammen gesetzt und einen Vertrag ausgehandelt, den ich als Zeuge unterzeichnete. Mit Siegel aus Bienenwachs. 👍
Kind1, welches seit Tagen nicht aus dem Haus geht, überraschte mich, denn er ging tatsächlich mit. Ein seltenes Ereignis.

Ein neuer Tag

Die Arbeit war „Erholung“ vom Alltagsstress Zuhause. Demente Bewohner lenken mich ab. Zig unnötige Anrufe, die, warum auch immer, nötig sind, um wichtige Dinge zu erledigen, regen mich auf. Also lenken sie ab. 😉
Zwischendurch ausgewählte Süssigkeitspausen und viel Lachen mit Kollegen tun mehr als ihr Übriges, um am Ende eines Dienstes sagen zu können: Schön war’s. Danke, Kollegen, denn es macht Spass mit euch!

2014

2014 ist bislang ein aufreibendes, seltsames Jahr jedweiliger Turbulenzen gewesen.
Neueinfindung in der neuen (alten) Stadt nach fehlgeschlagener Liebe weit weg, mitsamt Kindern. Einzug bei Mama im Haus und gottfroh über deren Hilfe. Plötzliches Versterben dieser Anfang des Jahres. Jobverlust. Trauer. – Neuanfang.
Usw.